Böker Schweizer Dolch Torsionsdamast

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Böker Schweizer Dolch Torsionsdamast

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Beschreibung

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  •  Feststehendes Messer
  •  36 cm
  •  21,9 cm
  •  5 mm
  •  256 g
  •  Damast
  •  Ebenholz
  •  Feststehend
  •  Schwarz
  •  121551DAM
  • Der Schweizer Dolch war eine gängige Waffe der Schweizer Pikeniere im 15. und 16. Jahrhundert, der aufgrund seiner Klingenlänge oftmals eine Mittelstellung zwischen Dolch und Schwert einnahm. Der auch als Baselard bekannte Dolch wurde für gewöhnlich nicht als Ausrüstungsgegenstand ausgegeben, sondern musste privat von den Soldaten beschafft werden und dienten dann als Sekundärwaffe. Die in der Tradition der mittelalterlichen Damastschwert-Schmiedekunst gefertigte Torsionsdamast-Ausführung ist das absolute Glanzstück in jeder Messersammlung. Klingen aus Torsionsdamast galten im Mittelalter als die Königsklasse der Schmiedekunst, die sich nur der Hochadel leisten konnte. In zahlreichen mittelalterlichen Königsgräbern wurden Dolche mit mehrbahnigem Torsionsdamast gefunden, die dem Herrscher als besondere Wertschätzung mit ins Grab gegeben wurden.

    Der vierbahnige Torsionsdamast, bestehend aus einem nickelhaltigen und einem manganhaltigen Werkzeugstahl, wird in einem aufwendigen und sehr komplizierten Schmiedeprozess zu einer Klinge von perfekter Symmetrie und Schönheit geschmiedet. Jede einzelne Bahn besteht aus einem Damastpaket, das zuerst von Hand verschmiedet und anschließend fünfzehnfach tordiert wird. Vier dieser in sich verdrehten Damaststäbe werden anschließend feuerverschweißt und in die endgültige Klingenform geschmiedet. Die so erreichte Struktur der Lagen garantiert nicht nur die legendäre Festigkeit der Damastklinge, sondern erzeugt auch das unverwechselbare Muster, das einen Torsionsdamast auszeichnet. Dieser historische und sehr komplexe Schmiedeprozess, den nur wenige Damastschmiede beherrschen, wird von Andreas Henrichs in Perfektion und exklusiv für Böker ausgeführt.

    Die beidseitig geschärfte und spitz zulaufende Dolchklinge wies schon bei historischen Modellen einen Querschnitt in Form eines Diamanten auf, denn diese Konstruktion erwies sich als äußerst stabil und effektiv. Cha­rak­te­ris­tisch für den Schweizer Dolch ist die Gestaltung von Handschutz und Abschlussknauf. Die außergewöhnliche, gekrümmte Formgebung kann bis in das frühe 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden und lässt sich auch in der authentischen Formgebung der von uns in Handarbeit gefertigten Neuauflage wiederfinden. Der schimmernde dunkle Griff aus handverlesenem zertifiziert importiertem Ebenholz wird vom hochglanzpolierten Abschlussknauf und dem Handschutz eingefasst und bildet eine perfekte Einheit mit der edlen Klinge.

    Die speziell für dieses Modell entworfene und von Hand genähte, verzierte Lederscheide unterstreicht die Exklusivität des begehrten Sammlerstücks. Der Dolch ist mit einer individuellen Seriennummer versehen und streng limitiert, es wurden nur jeweils 250 Stück für Europa und Amerika gefertigt. Die Auslieferung erfolgt mit einem Sammlerzertifikat in einer edlen Holzschatulle.

Zusätzliche Information

Gewicht 2 kg
Größe 30 × 10 × 10 cm

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